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Frühstück 60+

Am Dienstag, 24. Mai ist das nächste Frühstück um 9 Uhr im Foyer des Betreuten Wohnens. Frau Maria Miller kommt zu uns. Sie war schon einmal bei uns und hat mit uns gesungen. Sie hat sich gerne bereit erklärt, das nochmal zu machen.


Wandern 60+

Der Treffpunkt ist am Mittwoch ab 12:45 Uhr am Germaringer Hof.

 

 

Berichte

 

 

Frühstück 60+

 

Frühstück am 27. April: Germaringer Schüler laden die Senioren zum Frühstück ein. Eine muntere Schar von freundlichen Buben und Mädchen aus dem Hauswirtschaftszweig der Mittelschule hatte sich intensiv auf den Besuch der Senioren 60+ vorbereitet. So reichhaltig wie sie den Frühstückstisch gestaltet hatten, verführte er die Gäste zu einem üppigen Mahl.

 

freundliche Mädchen und Buben aus dem Hauswirtschaftszweig

 

Dennoch brauchte niemand zu fürchten, dass seine Cholesterinwerte übermäßig anstiegen, da die angebotenen Speisen sowohl farblich eine Augenweide darstellten als auch inhaltlich sehr vitaminreich zubereitet waren. Das gesamte Angebot spiegelte deutlich die Handschrift ihrer Lehrerinnen wider, die ihren anvertrauten Schülern ein ausgewogenes und gesundheitsbewusstes Essverhalten ans Herz legen.

 

das reichhaltige Büfett

 

Ein besonderer Genuss war für die Gäste der Nachtisch nach dem Frühstück. Der Dank für die Mühe und Arbeit geht an die Lehrerinnen, Frau Andrea Biechele und Frau Magdalena Mosig. Wir verbinden natürlich diesen Dank mit der Hoffnung, auch in den kommenden Jahren wieder in den Genuss eines so geglückten Frühstückserlebnisses zu kommen.

 

Joachim Jung mit seinen Schülern

 

Der Willkommensgruß der Kinder aus der Klasse 2a und ihre Lieder von Flöhen und Frühjahrsgefühlen begeisterten die Besucher zum Mitklatschen und Mitsingen. Gerade diese Vorstellung von Kindern kommt bei den Senioren immer gut an.

 

die Senioren 60+ beim Zuhören und Mitklatschen

 

Herzlichen Dank an Dich, lieber Achim und an alle Kinder, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Text: Erwin Britzger / Fotos: Josef Währinger


 

Fortsetzung vom letzten Bericht am 22. März: 

Die Wendelinskirche ist jetzt schon eingerüstet – die Sanierung hat begonnen !

 

Wendelins-Kirche, aussen eingerüstet

 

Wendelins-Kirche, innen eingerüstet

 

Fotos: Wolfgang Pfisterer

 

 

 

Beim Frühstück am 22. März erläuterte Josef Währinger die Notwendigkeit der Sanierung und Restaurierung der Wendelins-Kirche. Anhand von Folien aus dem Gutachten der Architekten konnte er viele Probleme aufzeigen. Mit seinen eigenen Fotos hat er die besondere Schönheit und Bedeutung unserer Kirche dargestellt. Im folgenden wird eine Zusammenfassung des Vortrags wiedergegeben.

Wendelins-Kirche, gemalt von Linde Kießling

Christus als Guter Hirte

 

Historische Übersicht:

Erbauung der Kirche ..............................................……….…………1697

Konsekration ( in den Dienst Gottes stellen ) ……………………1704

Sakristeianbau und Chorerhöhung um 15 Schuh ( 4,50m ) …...1726

Neueindeckung der Zwiebeltürme, 1. Orgel ……...………………1749

1. Renovierung: durch Pfarrer Seitz ( fast 150 Jahre später ),

  Ausstattung der Kirche: Malerei Futterknecht Kaufbeuren,

  Zweiter Orgelbau durch die Fa. Hindelang Ebenhofen ..........…1894 / 97

2. Renovierung: Pfarrer Ludwig Lutz …....................…………....…1968 bis 1970

Regenrinne - Erneuerung .…...................................………………..1984

Heizungseinbau …...............................................................................1968 (?)

Heizungsreparatur .…................................................……..…………1990

Generalüberholung Orgel, Westseite Anstrich, Dachreparatur ..1993

Totale Außeninstandsetzung,

  neue Glocke „Waltraud“ unter Pfarrer Wilhelm Tome..................1998

Reparatur der Türme und des Glockenstuhls ...…………..…...…1998

St. Wendelin legt sich ein neues Gewand an ( 300 Jahr-Feier ) .1999

Kiesbett und Mauer ausbessern ( vor 15 Jahren ) ….…...……….2001

3. Renovierung: Pfarrer Dr. Joachim Gaida mit

  Orgelüberholung und Heizungsneuinstallation (?)......….......…. Juni 2016

 

Speisung der 5000 

 

Probleme bei der Sanierung:

  • Wasserschäden an der Außenwand

  • fäulnissgeschädigte Hölzer im Dachstuhl

  • die beiden Zwiebeltürme sind nicht zugfest im Turmmauerwerk verankert

  • mehrere Deckenbalkenauflager in beiden Türmen sind schadhaft bzw. zu kurz

  • der nördliche Unterzug der Empore ist zu schwach dimensioniert

  • zerschnittene Sparren im Chordach zwischen den beiden Türmen → keine definierte Lastabtragung

  • usw.

Im Rahmen der Renovierung ist geplant, die Elektroinstallation auf den neuesten Stand zu bringen ( Leitungen unter Putz legen, Steckdosen ersetzen, eine neue digitale Liedanzeige einbauen, die Strahler auf den Volksaltar ersetzen und neu ausrichten ). Der Sockel der Kirche soll aussen neu angemalt werden, ebenso die Wände innen in der Kirche. Ob die Heizung erneuert und die Orgel überholt wird, ist noch ungewiss.


Innenraum an Ostern

 

Finanzierungsplan:

Statische Sanierung, Instandsetzung der Gebäudetechnik und der Raumschale

Katholísche Kirchenstiftung                    150.000,00 €

Bistum Augsburg                                      627.000,00 €

Zuschüsse von Dritten (z.T. erst angefragt):

Politische Gemeinde Germaringen         95.000,00 €

Landkreis Ostallgäu                                   10.000,00 €

Bezirk Schwaben                                         15.000,00 €

Bayer. Landesamt für Denkmalpflege       5.000,00 €

Bayer. Landestiftung                                    30.000,00 €

Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung          15.000,00 €

Geschwister Fuchs Stiftung                         3.000,00 €

_________________________________________________

Gesamtsumme:                                         950.000,00 €

 

Lateinischer Text am Chorbogen: Ich werde euch alles Gute geben“

 

Barocke Ausstattung:

Der Stuck ist ein Meisterwerk barocker Handwerkskunst. Sein Charakter weist auf die Wessobrunner Schule hin und lässt Franz Xaver den Älteren und Josef Schmutzer als ausführende Meister vermuten. Die Meister verwendeten weißen Stuck und verwandelten ihn in Arkaden.

Die Deckenbilder im Kirchenschiff weisen auf Brot und Wein hin, also auf das Abendmahl. Ein Teil der Bilder stellt Szenen aus dem alten Testament dar, ein anderer Teil Szenen aus dem neuen Testament. 

Unter dem Abendmahlsbild steht der lateinsche Text „Niemand hat grössere Liebe (...als wer sein Leben gibt für seine Freunde)“. Im Bild daneben ist ein kleiner Engel zu sehen, der die Trauben in der Kelter klein tritt (-> wo ist das Bild eigentlich in der Kirche ?).

Das Abendmahl 

Die Kelter tretender Engel


Text + Fotos: Josef Währinger  /  Zusammenfassung + Foto: Wolfgang Pfisterer


 

 

Am 23. Februar war „Demenz- Alzheimer“ ein Thema beim Frühstück. Frau Marianne Baur, die Pflegedienstleiterin des Heinzelmannstifts in Kaufbeuren, kam der Einladung zu einem Vortrag über die Demenzerkrankung gerne nach. Um uns gleich die Angst etwas zu nehmen, selbst davon betroffen zu sein, stellte sie uns den Themenkreis Demenz vereinfacht vor: „Wer seine Schlüssel verlegt und sie nicht mehr findet, hat keine Demenz. Wer seine Schlüssel findet und nicht mehr weiß, wozu er sie braucht, ist erkrankt“.

Zu Beginn ist die Alzheimererkrankung oder die Altersdemenz für den Betroffenen eine schwere psychische Belastung. Er bemerkt sein Fehlverhalten und schämt sich dessen. Um die Defizite zu vertuschen, versucht er sie anderen „in die Schuhe“ zu schieben. Er wird ungehalten und aggressiv. Das alles ist Ausdruck von Hilflosigkeit und Frustration. Was ist da zu tun? Frau Baur rät hier dringend, einen Arzt aufzusuchen, am besten einen Neurologen. Mit einer medikamentösen Therapie ist es möglich, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität länger zu erhalten. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Professionelle Hilfe braucht aber nicht nur der Erkrankte, sondern auch der betroffene Angehörige. Ihr war es wichtig, uns Handlungsfelder vorzustellen, wie wir mit erkrankten Angehörigen umgehen sollten. Die Verständigung klappt besser, wenn man den Erkrankten mit Namen anspricht, wenn man langsam spricht und ihn anschaut, wenn man kurze Sätze bildet, wenn man keine Entscheidung verlangt. Auch mit Musik oder Singen ist das Wohlbefinden zu steigern. Ganz wesentlich legte sie aber uns ans Herz, auch schon zur Vorbeugung gegen diese Erkrankung täglich Sport zu betreiben, soziale Kontakte zu pflegen und sich geistig zu aktivieren.

Ganz nebenbei von mir bemerkt: alle diese Aktivitäten können Sie bei der Gruppe 60+ praktizieren. Sie können beim wöchentlichen Wandern mitgehen und sich über die Wanderziele unseres „prophylaktischen Bewegungstherapeuten“ Josef Währinger freuen oder seine eingeplanten „Schikanen“ bewundern. Sie können zum Frühstück kommen und soziale Kontakte pflegen oder Sie können sich im weiten Spektrum der Seniorenarbeit kreativ einbringen.

Der überaus gute Besuch offenbart die Brisanz dieses Themas. Die Gäste waren begeistert von dem Vortrag und der verständlichen Darbietung. Ein herzlicher Dank an Sie, Frau Baur. Danke auch für das Angebot, Ihre Hilfe zur Beratung in Anspruch nehmen zu dürfen, falls sie erforderlich wird.

 

Erwin Britzger


 

Wandern 60+

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