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Besuchsdienst

 

Einführung

„ Wann kommen Sie wieder?“ Diese Frage hören die Mitglieder des Besuchsdienstes um Frau Lotte Freitag häufig. Beim Bringen der Kommunion zu kranken Pfarrmitgliedern kam ihr die Idee zu einem Besuchsdienst für vereinsamte und ältere Mitbürger, die kaum oder gar nicht aus ihrer Wohnung kommen. Nun haben sich Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Projektgruppe 60+ zusammengesetzt und sich überlegt, wie der Dienst weitergeführt wird. Die Resonanz auf das bisherige Angebot von Besuchen bestärkte uns in der Absicht, den Besuchsdienst gemeinsam zu leisten. Gusti Brunold und Lotte Freitag sind künftig die Ansprechpartner für diese Aufgabe.

Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen wollen und können allerdings nur aktiv werden, wenn der Besuch von älteren Mitbürger oder einer betreuenden Person gewünscht wird.

Das Ziel dieser Besuche ist es, einsame, ältere Bürger und Bürgerinnen aus ihrer sozialen Notlage ein wenig zu befreien und ihnen mit dem Besuch das Gefühl vermitteln, nicht völlig isoliert zu sein. Diese Besuche sollen nach Absprache mit dem Besuchten ca. alle zwei Wochen stattfinden. Der Besuchte bestimmt selbst, wie er die Zeit mit dem Besucher verbringen will, sei es mit Reden, Kartenspielen, beim gemeinsamen Fotos anschauen, Erinnerungen auffrischen, Spielen oder Probleme wälzen. Der Besucher will und darf nicht Aufgaben übernehmen und ausführen, die von professionellen sozialen Diensten geleistet werden.

Die Freude bei den Besuchten ist für den Besuchsdienst der Ansporn, diesen Dienst weiter zu pflegen und auszubauen. „ Bleiben´S no a bißle do!“ Diese Aufforderung an den Besucher motiviert und gibt die Gewissheit, eine wesentliche soziale Aufgabe zu erfüllen. Lotte Freitag und Gusti Brunold sind überzeugt, dass sich noch die oder der weitere Helfer/in für diese Aufgabe bewegen lässt. So wird der Besuchsdienst, den der Frauenbund in den Krankenhäusern schon seit Jahren pflegt, auf die häusliche Ebene ausgeweitet.

Wichtig scheint zu betonen, dass der Besuchsdienst überkonfessionell und konfessionell unabhängig stattfindet. Damit wollen wir alle hilfsbedürftigen Bürger ansprechen und erreichen.

Der Besuchsdienst ist für den Besucher natürlich mit einem bestimmten Zeitaufwand verbunden und bindet ihn an gewisse Verpflichtungen. Der einzige Lohn für seinen Dienst kann nur das dankbare Lächeln des Besuchten sein. Dennoch hoffen Pfarrer und Seniorenvertreter auf weiteren Zuspruch.

H.H. Dr. Joachim Gaida, Pfarrer

Erwin Britzger, Seniorenbeauftragter

 

Obergermaringen

Der Besuchsdienst wird zusammen mit dem Pfarrgemeinderat organisiert von Frau Gusti Brunold (Tel.: 08341 / 66101, EMail: gustibrunold@arcor.de) und Frau Lotte Freitag (Tel.: 08341 / 61530, EMail: LotteFreitag@arcor.de).

 

Untergermaringen

Der Besuchsdienst wird zusammen mit dem Pfarrgemeinderat organisiert von Frau Entrup.

 

Andere Ortsteile

Bitte beim Pfarrgemeinderat nachfragen.