G E R M A R I N G E N  mit allen Ortsteilen

 

Wandern 60+  in 2011

 

 

Waldlehrpfad Denklingen – 26.10.2011

 

Renovierung der Deckenfresken in Denklingen – 26.10.2011

 

 

Hexenküche bei Landsberg – 3.11.2011

 

 

 

Wandern 60+  in 2012

 

 

Krippenausstellung in Untergermaringen - 1.12.2012

 

 

 

Eingang zur Firma Hirschvogel - 21.11.2012

 

 Presse mit ca. 3000 Tonnen Druckkraft - 21.11.2012

 

 

Hochwasserschutz in Thalhofen - 24.10.2012

 

Erntedank-Altar in Stöttwang - 24.10.2012

 

Körner-Teppich in Stöttwang - 24.10.2012

 

Burg Koneberg als Modell - 26.9.2012

 

Norbert Kinner, Erbauer der Burg - 26.9.2012

 

 

 

Fischtreppe bei Irsingen - 25.7.2012

 

Christophorus-Kapelle in Frankenhofen - 25.7.2012


 

 

Pfarrhof mit Kirche in Ingenried - 18.7.2012

 

Kirche in Ingenried - 18.7.2012

 

 

Wanderung nach Echt - 11.7.2012

 

Herz-Jesu-Kirchlein - 11.7.2012

 

   

 

 

 

 

Fische braten in Welden... - 4.7.2012

 

...und das Ergebnis - 4.7.2012

 

 

   

Kapelle des Hl. Paulus in Kirchdorf - 27.6.2012

 

Im Kneippgarten in Kirchdorf - 27.6.2012

 

An der Seealpe – 23.5.2012

 

Wanderung nach Unterostendorf - 25.4.2012

 

Besichtigung der Allgäuer Zeitung in Kempten - 19.04.2012

 

 

 

Ostermeile in Bad Wörishofen – 11.4.2012 

    

    Lorenzkapelle in Epfach – 18.4.2012

 

 

  

 

 Sportgaststätte in Bidingen - 21.03.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mooshütte - 02.02.2012

 

Mooshütte - 02.02.2012

 

 

 

 

Wandern 60+  in 2013

 

 

Am 09. Januar wanderte die Wandergruppe nach Neugablonz. Dort fand im Heimatmuseum die Ausstellung „Wiederaufbau bzw. das Wirtschaftswunder“ statt. In den fünfziger Jahren boomte die Wirtschaft. Staatliche Kredite förderten den Neuanfang für Großindustrie und Mittelstand. Bald sprach man vom „Wirtschaftswunder“. Viele Museumsbesucher erlebten die fünfziger Jahre als Zeit des Fortschritts und der finanziellen Sicherheit. Löhne und Kaufkraft stiegen deutlich. So hatte auch der „kleine Mann“ Anteil am Aufschwung. Bei den Teilnehmer/innen erinnerten sich viele daran und quittierten die Ausstellung mit dem Satz „Ja, so war es !“

 

Museum Neugablonz

 

Gleichzeitig dachte der eine oder andere an die heutige Zeit und an unsere Jugend, die es nicht weniger leicht hat, in unserer Zeit zurechtzukommen. Zwischen 60 und 80 Jahre liefen wie ein Film als Erinnerung im Kopf ab und fast alle zogen ein positives Fazit über den Besuch dieser Ausstellung.

 

Josef Währinger

 

 

       

Altar in der Stock-Kapelle

 

Die Stock-Kapelle bei Asch war das Ziel der Wanderung am 16. Januar. Den meisten Bürgern in unserer Gegend ist diese Kapelle bekannt. Die Wallfahrer aus Germaringen kehren dort jährlich ein und auch die Veteranen halten dort des Öfteren einen Gedenkgottesdienst. Wann und von wem sie gebaut wurde, was es um die Legende des Vesperbildes im Baumstock auf sich hatte und warum sie zuletzt zur „Stock-Kapelle“ umbenannt wurde, darüber konnten sich die Senioren beim gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Stock unterhalten, bevor es wieder zurück zum Ausgangsort Lengenfeld ging.

 

 

Josef Währinger

 

 

 

 

 

      

Christuskirche Neugablonz

 

Eine stattliche Gruppe der Wanderfreunde 60+ begab sich am 23.Januar über Riederloh nach Neugablonz, um dort die umgebaute und neueröffnete Evang.- Luth. Christuskirche zu besichtigen. Pfarrer Christoph Grötzner gab eine Einweisung zur Notwendigkeit, den Umfang und die vielen Neuerungen. Beeindruckt waren die Besucher vom hellen Bodenbelag, dem modernen Gestühl, den Einrichtungen im Keller und der Lichtfülle im Kirchenraum. Die Wanderfreunde spendeten über 80,00 € für eine neue Orgel.

 

Max Dietmar Hermann

 

 
 

Zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde am 30. Januar die Wildtierfütterung für die Wandergruppe 60+ am Bannwaldsee. Vom Ortsteil Brunnen führte die 40 Minuten dauernde Wanderung durch eine herrliche Landschaft zum Futterplatz. Pünktlich um 15.00 Uhr verlässt das Rotwild täglich seine Einstände und geht in den Wintermonaten an diese Fütterungsstelle. Erwartet hat die Wandergruppe höchstens 10 bis 20 Tiere.

 

Wildtierfütterung

 

Jedoch ca. 100 – 150 Hirschkühe wagten sich bis auf 30 Meter an die wartenden Zuschauer heran. Davon waren acht Hirsche dabei. Unsere Gruppe war begeistert. Denn dies hatten sie nicht erwartet. Der Jagdvorsteher aus Schwangau, Wolfgang Schweiger, berichtete vor Ort Wissenswertes über das Verhalten und das Leben des Rotwilds. Beim nächsten Besuch wird die Gruppe 60+ mit den Pferdeschlitten durch die herrliche Winterlandschaft zur Wildfütterung fahren und auf das Wandern einmal  verzichten.

 

Josef Währinger


 

 

         

Fastentuch in Irsee

 

Am 3. März wanderte die Gruppe 60+ nach Irsee und besichtigte dort die ca. 500 Jahre alten Fastentücher in den Seitenkapellen und am Hauptaltar in der Klosterkirche. Die Tücher wurden im 12. Jahrhundert aufgehängt, denn nicht nur der Mensch sollte fasten, sondern auch das Auge soll fasten. Auf der anderen Seite erzählten die Tücher die Passionsgeschichte von Jesus. Somit konnten damals auch Analphabeten an der Leidensgeschichte Jesu teilhaben. Die Bilder sind sehr ausdrucksstark und beeindruckte alle Teilnehmer. Mit der Säkularisation verschwand der Passionsbrauch aus den meisten Kirchen. Im alpenländischen Raum sind von 1000 Tüchern nur noch 170 im liturgischen Gebrauch. Willibald Müller (Kirchenpfleger von Irsee) hat die Tücher hinter den Kirchenbänken im Herbst 2000 wieder gefunden.


Josef Währinger

 

 

 

Besuch im Baschtlehaus in Ebenhofen am 3. April: Zurückversetzt in ihre Kindheit fühlten sich die Wanderer beim Besuch im Hirten- und Heimatmuseum in Ebenhofen. In der warmen Stube begrüßte uns Heinrich Maul, der Leiter und Betreuer dieses Museums. Zuerst einmal freuten sich alle, dass die Stube eingeheizt war und die durchfrorenen Glieder wieder auftauen konnten. Wer besonders kalte Hände hatte, dem reichte Herr Maul einen Original Muff.

Heinrich Maul berichtete von der Entstehung des Museums in diesem Gebäude, das unter Denkmalschutz stand und dem der Abriss drohte. Durch viel ehrenamtliche Arbeit und Einsatz konnte es gerettet werden. Jetzt sind in ihm viele Exponate des bäuerlichen Lebens und Handwerks aufbewahrt. Im Wohnteil sind im Erdgeschoss eine Stube, eine Küche und ein Raum für die Milchverarbeitung eingerichtet. Im ehemaligen Stall lagern Arbeitsgeräte für die Tierhaltung und in der Scheune und Obertenne Geräte für die Bodenbearbeitung und Erntemaschinen. Interesse fand ein Güllefass, das auf einem Handkarren gezogen wurde und das natürlich im Fassungsvermögen heutigen Fässern weit unterlegen ist.

 

Matratzenlager aus Heu und Stroh für die Hirten um das Jahr 1600


 

 

   

Im Baschtle-Haus

 

Im Obergeschoss des Wohnteils schilderte er das Schicksal der Hirten besonders eindringlich. Er las dazu aus der Predigt eines Pfarrers vor, der ihr trauriges Los aufdeckte und von den Bauern eine angemessene Behandlung und Entlohnung forderte. Auch auf die Probleme und Nöte der Bauern ging er ein, die sich selber kaum durchbringen konnten und zu denen dann die Hirten zum Betteln kamen. Die 1719 gegründete Hirtenbruderschaft erstellte in der Nähe von Ebenhofen eine Kapelle, die nach einem Brand 1996 wieder hergestellt wurde. Herr Maul möchte uns im Sommer dorthin führen, wenn die Temperaturen für Senioren etwas angemessener sind als an diesem kalten Frühlingstag. Wir bedankten uns herzlich für die Führung, fütterten auch etwas das Sparschwein für das Baschtlehaus und konnten kaum den Kaffee im Schwarzen Adler erwarten.


 

Bericht: E. Britzger / Fotos: J. Währinger

 

 

  

Maiandacht in der Marienkapelle in Echt am 22. Mai: das Wetter war wenig verlockend und frühlingshaft. Dennoch hatte sich eine stattliche Zahl von Unerschrockenen aufgemacht, auf einer Teiletappe des Prälatenweg vom Weidensee am Auerberg nach Echt zur schmucken Marienkapelle zu wandern. Diakon Gerhard Entrup hatte vergeblich gehofft, dass wir knapp 60-jährigen uns von Wetterkapriolen einschüchtern lassen. Umso größer war seine Bewunderung für die Kommunikationsfreude und den sportlichen Durchhaltewillen der Wandergruppe.

In einem kleinen Gänseblümchen zeigte er uns während der Andacht die Schönheit der Natur und die Größe Gottes. Jeder Teilnehmer durfte mit seinem Gänseblümchen seine Sorgen und seinen Dank zum Alter bringen und die Fürbitte Mariens erflehen.

Neben der „Wallfahrtskapelle“ wartete leider keine Gaststätte, dafür aber ein reichlich gedeckter Kuchentisch und warmer Kaffee auf die unterkühlten Pilger. Zum Dank für die gastliche Bewirtung hinterließen die Besucher ihren Obolus der Hüterin und Bewahrerin der Marienkapelle, Frau Osteried. Herzlichen Dank auch an die Helfer !

 

Erwin Britzger

 

 

Wanderung zu St. Nikolaus nach Schwäbishofen am 29. Mai: trotz nasskalter Witterung fand sich eine kleine Schar von Senioren zum Wandern ein. Ausgangspunkt war die Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit in der Nähe von Gutenberg. Diese Kapelle verdankt ihre Entstehung dem in Todesnot gegebenen Gelübde des Müllers Scholz im Dreißigjährigen Krieg. Todesnot erlitten die Wanderer zwar nicht, aber sie spürten heftig die Unbilden des Wetters. Umso mehr genossen sie die Schönheit und Ruhe in der Kirche St. Nikolaus in Schwäbishofen. Im Lied zu Ehren der Marien-königin brachten die Pilger ihren Dank zum Ausdruck. Anschließend wurden sie im Gasthaus Bronner bestens bewirtet und verwöhnt.

 

Erwin Britzger

 

 

 

Kuh mit Aussicht (Olperer)

 

Wanderungen am 12. Juni: an diesem Tag war die Wandergruppe zweigeteilt. Während der größere Teil mit Josef Währinger im Ostallgäu von Kirchdorf nach Dorschhausen wanderte, war der kleinere Teil mit Fr. Jablonski zur Seniorenerholung im Wipptal.

 

 

  

Wanderführer Roland aus Innsbruck 

 

Bei vergleichsweise gutem Wetter wanderten die meisten Teilnehmer der Seniorenerholung mit dem Tiroler Wanderführer Roland vom Hotel auf knapp 1400 m Seehöhe zunächst zur Nösslach-Hütte. Ein Teil der Wanderer ging dann weiter bis auf ca. 1800 m Seehöhe auf dem Bergwerksweg. Dort war bis 1953 das höchstgelegene Kohlebergwerk Europas. Entlang dem Bergwerksweg erhielten die Wanderer an vielen Schautafeln interessante Informationen über die Erdgeschichte, die Lagerstätte, den Kohleabbau, die zwei Seilbahnen und vieles mehr. Auch der rekonstruierte Stolleneingang des Friedrichstollens konnte besichtigt werden.

 

  

Nach dem Abstieg traf man sich zur Einkehr in der Nösslach-Hütte. Weitere Informationen zum Bergwerksweg gibt es im Internet unter www.bergbauerlebnisse.eu/bergbauerlebnisse .

 

Wolfgang Pfisterer

 

Eingang zum Friedrichstollen

 

 

    

Brauerei in Speiden

 

Mit der Bundesbahn „Gruppe & Spar Reisen“ fuhr die Wandergruppe 60+ am 26. Juni nach Weizern-Eisenberg. Die Reise ging von Kaufbeuren ins Voralpenland gemütlich und bis zu 50% billiger. Von dort ging es zu Fuß über sanfte Hügel nach Speiden in die Schlossbrauerei. Ausgehungert, durstig und erschöpft vom Bewundern unseren schönen Heimat, hat sich die 18-köpfige Wandergruppe mit einer deftigen Mahlzeit erholt und gestärkt.

 

Das gemütliche Beisammensein haben wieder allerlei Anlässe verursacht, sich gegenseitig auf die Schippe zu nehmen. Dass dies die nötige Würze zum Gelingen dieses Ausflugs war, wurde durch häufiges herzhaftes Lachen bestätigt - zum Leidwesen all derjenigen, die nicht dabei waren.

 

 

 

Ankunft in Speiden

 

Suchen Sie Kontakt, Anschluss und eine nette aufschlussreiche Gemeinschaft, dann beteiligen Sie sich!

 

Bericht: Erwin Britzger / Fotos: Josef Währinger

 

 

Am 03. Juli war die Gruppe in der Seealpe am Elbsee bei Roswitha und Kaspar Rager.

 

Wanderung zur Seealpe
 

 

    

Fischtreppe am Bärensee

 

Am 10. Juli ging die Wanderung ging von der Fischtreppe am Bärensee zum Café Seichter und zurück.

 

 

Am 17. Juli waren wir bei Familie Kießling in Welden beim traditionellen Fischessen mit Lagerfeuer am Abend. Herzlichen Dank an die Familie Kießling dafür, und ebenso an die Kuchenbäckerinnen und die Mithelfenden beim Ausschenken und Spülen bzw. Aufräumen !

 

Nachmittag in Welden

 

Am Lagerfeuer in Welden

 

Am 24. Juli ging die Wanderung vom Parkplatz des Stöttener Mooses ins Moor. Herr Walter Sirch aus Sulzschneid führte unsere Gruppe und erzählte alles Wissenwerte über die Entstehung des Hoch-Moores, über die Vegetation und die Mythen, die über das Moor verbreitet sind. Auch beim gemütlichen Beisammensein im Biergarten des Gasthauses Sonne stellte Herr Sirch den Fragen der Wandergruppe 60+.

 

Josef Währinger

 

 

Die Hirtenkapelle im Jungholz auf der Anhöhe bei Ebenhofen war das Ziel unserer Wanderer am 9. September. Heinrich Maul, der Betreuer des Baschtlehauses, hatte die Anregung gegeben und begleitete uns hinauf auf den Berg. Aus dem reichen Fundus seiner geschichtlichen Kenntnisse berichtete er von dem Marienbildnis, das aus einem Holzstamm geschnitzt wurde, und um das 1640 eine Kapelle errichtet worden war. Die Hirtenbruderschaft versammelte sich jährlich an dieser Kapelle. Zu dieser Kapelle pilgerten um 1790 jedes Jahr bis zu 30.000 Wallfahrer. Durch die zunehmende Verehrung der Crescentia verlagerte sich der Pilgerstrom immer mehr nach Kaufbeuren. Die Hirtenkapelle geriet in Vergessenheit und verfiel vollständig. Dem benachbarten Bauern Robert Bronner ließ die Geschichte von der Hirtenkapelle keine Ruhe, bis sich endlich eine Initiative von engagierten Bürgern entwickelte, die dann im Jahre 1997 eine neue Hirtenkapelle erstellte. Der Pfarrer Joachim Hiebsch begleitete und förderte den Neubau tatkräftig.

 

Aussicht von der Bergmang-Alpe

 

Heinrich Maul war es eine Anliegen, von den Lebensbedingungen aus den Zeiten der Hirtenbruderschaft zu erzählen. Die Hirten waren auf den niedersten Stufe der sozialen Rangordnung angesiedelt und wurden auch in den Matrikelaufzeichnungen der Geistlichkeit als Gesindel bezeichnet. Viele nahmen im 19. Jahrhundert die Chance wahr und wanderten nach Amerika aus. Lotte Steinhauser verwies auf die enge Beziehung der Germaringer zu den Hirten durch die Wallfahrtskirche St. Wendelin in Germaringen. Zu Ehren der Mutter Gottes stimmten die Wanderer schließlich ein Marienlied an und ließen sich nach Abschluss der Wanderung im „Schwarzen Adler“ besser als ehemals die Hirten verköstigen.

 

Erwin Britzger 

 

 

Wandern am 16. Oktober zum Erntedankaltar in Stöttwang:

 

am Erntedank-Altar in Stöttwang

 

Voller Bewunderung waren die Wanderer für die künstlerische Gestaltung des Erntedankaltars in der Pfarrkirche von Stöttwang. Besondere Anerkennung fand das Bild von unserem neuen Papst Franziskus, das aus verschiedenen Körnern gestaltet ist und die Gesichtszüge treffend wiedergibt. Es war allen klar, dass hinter der Gestaltung dieses Alters unendlich viel Arbeit steckt und sich dabei eine große Verbundenheit und Liebe zur eigenen Pfarrgemeinde offenbart.

 

Erwin Britzger

 

Wandern bei Stöttwang

 

 

Am 6. November ist die Wandergruppe von Bad Wörishofen nach Hartenthal gelaufen. Zwölf Wanderer ließen sich es nicht nehmen, dem Regen und Wind zu trotzen. Es ist den Gesichtern anzusehen, wie sich Aktivität auf die Stimmung der Menschen auswirkt.

 

auf dem Weg nach Hartenthal

 

 

Am 27. November ist die Wandergruppe von der Wenglinger Steige zur Bergmangalpe gelaufen, dazu das Bild:

 

auf dem Weg zur Bergmangalpe

 

 

Am 4. Dezember war die Wandergruppe in Burggen im Gasthaus Fichtl. Der Wanderweg führte ein Stück auf dem Fahrradweg der „Dampflokrunde“ entlang von Tannenberg nach Burggen und wieder zurück. Vom Gasthaus Fichtl hatten wir eine wunderschöne Sicht auf die Allgäuer Berge. Die Landschaft war mit Schnee bedeckt, sie zeigte sich in ihrem schönsten Kleid und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

 

Josef Währinger

 

Aussicht beim Gasthaus Fichtl

 

 

Am 11. Dezember war der Nikolaus zu Besuch in der Seealpe. Nikolaus hatte für die Wanderer in seinen Sack neben Nüssen und Süßigkeiten vor allem Philosophie eingepackt. Als Dank für den Gastgeber gab es einen Spruch von Epiktet: „Was Ihr dem Leib gebt, das ist bald verdaut, was Ihr der Seele gebt, das behält der Gast für immer“. Die Weisheit „Altwerden ist nichts für Feiglinge“ machte allen Mut.

 

Der Nikolaus in der Seealpe

 

Nikolaus hatte aber auch einige Ermahnungen an uns: „Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz, wer mit 60 noch immer ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand“. Mit den Worten von Cicero wollte er uns vom schlechten Gewissen befreien: „Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann“. Albert Einstein fasste seine Erkenntnisse und Weisheit so zusammen:„Ich denke nie an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ So gestärkt machten wir uns wieder auf den Heimweg. Vielen Dank, lieber Nikolaus! Vielen Dank, lieber Josef!

 

Erwin Britzger

 

 

Am 18. Dezember wanderten wir die ca. 250 Jahre alte Fürstenallee vom Schloss Wenzeslaus nach Marktoberdorf. Im Heimatmuseum in Marktoberdorf sahen sich die Hälfte der aus 28 Personen bestehenden Wandergruppe eine künstlerisch wertvoll gestaltete mechanische Krippe an. Sie wurde von einem Fechsener Landwirt in mühevoller Kleinarbeit in seiner Freizeit erbaut. Ein Lebenswerk sozusagen.

 

Die mechanische Krippe

  

Die heilige Familie auf der Flucht

 

Die Mechank in der  Krippe

  

"Villa Wenzeslaus" 

  

Vor allem vor und während des Krieges war diese Krippe für die Kinder im Allgäu der Höhepunkt, wenn Vater und Mutter dort hin fuhren und sie ansahen. Aus einfachsten Gegenständen, wie z.B. einem Hosengummi von Oma, hat er die Figuren zum Laufen gebracht. Die Hl. Drei Könige schwenkten das Rauchfass und echter Weihrauch trat aus. Die Tiere bewegten sich und man konnte sehen, wie sie fressen …. Wirklich eine Rarität !

 

Josef Währinger

 

 

 

Wandern 60+  in 2014

 

 

Unser derzeit einziger aktiver Wanderführer Josef  Währinger ist Woche für Woche mit dem Organisieren der Mittwochs-Wanderung beschäftigt. Dazu gehört das Aussuchen eines geeigneten Wanderziels, das Ermitteln einer Gaststätte in der Nähe, und dann die Reservierung dort für die Wandergruppe. Wer möchte sich hier mit engagieren und Josef Währinger von seinem 52-Wochen-Job im Jahr etwas entlasten ??

Für die Projektgruppe 60+: Wolfgang Pfisterer

 

 

Am 22. Januar ging die Wanderung nach Denklingen an der „Aufkirche“ St. Stefan vorbei:

 

Wanderung nach Denklingen mit St. Stefan


Josef Währinger

 

 

Wanderung von Lauchdorf nach Hartenthal und dann zum Rehwinkel am 4. Februar:

Auf dem sehr schönen Wanderweg von Lauchdorf nach Osterlauchdorf zum Gasthaus Rehwinkel liegt ein alter verlassener Friedhof. Die Geschichte lehrt uns, dass im Jahre 1123 der Ort Lauchdorf ursprünglich in östlicher Richtung lag und erst nach der Pestzeit 1633 /35 bzw. nach dem 30 jährigen Krieg am heutigen Ortskern entstand.

 

Alter Friedhof von Lauchdorf

 

Am heutigen Wanderweg führte die Römer- und später die Poststraße entlang. Geschichtlich wurde der alte Ort bereits im 9. Jahrhundert gegründet. Doch im Laufe der Zeit ist dieser Ort, die Kirche und der Friedhof zerfallen. Heute ist dieser Ort ein Kleinod, an dem man ausruhen, nachdenken und zur Besinnung kommen kann. Die Wandergruppe 60+ hielt dort am 04.02. Einkehr und war beeindruckt von den verfallenen Grabsteinen und den Menschen, die dort schon gelebt haben.


 

Wanderung am 12. Februar von Honsolgen nach Buchloe:

 

Im Hotel Alpvilla

 

 

Wanderung durch den Wildpark von Landsberg den Lech entlang zur Teufelsküche am 26. Februar:

Der Weg führte die 32 Personen starke Wandergruppe 60+ nach Landsberg in den Wildpark. Bereits am Eingang begrüßte uns ein großer weißer Dammhirsch. Dieser lies sich nicht aus der Ruhe bringen. In ca. 10 Meter Entfernung kaute er liegend seine bereits verspeiste Nahrung wider.

 

Einkehr in der Teufelsküche

 

Auch die vielen Wasserläufe, Tümpel und Pfützen haben die Wandergruppe zum Staunen gebracht. Der Lech hat hier eine wildromantische Natur entstehen lassen. Das war Ausgleich pur. Geh hinaus in die Natur. Abwechslung, was anderes sehen, Eindrücke sammeln und genießen und eine nettes Beisammensein in der Teufelsküche bei Kaffee und Kuchen.


Josef Währinger

 

 

Wanderung am ... auf dem Vogellehrpfad Friesenried:

 

 

 

 

Am 2. Mai waren anlässlich der 5-Jahres-Feier des Projektes 60+ besonders die Leute aus dem Betreuten Wohnen zur Familie Kießling nach Welden eingeladen. Die Projektgruppe wollte den Heimbewohnern eine besondere Freude damit machen - einmal im Jahr das Betreute Wohnen für einige Stunden zu verlassen und sich fern ab zu vergnügen. Geboten waren besonders schmackhafte, geräucherte und liebevoll hergerichtete Fischbrötchen. Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen.

 

Rainer Kiessling mit Helfer beim Füttern der Fische

 

Rainer Kießling führte alle Anwesenden um die Zuchtanlage und erklärte alles, was man über Fische wissen sollte. Ein großer Dank geht an Fam. Kießling, die den ganzen Nachmittag organisiert und letztendlich auch finanziell übernommen hat. Für die Heimbewohner war es ein interessanter kurzweiliger Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken.


 

22 Teilnehmer/innen wanderten am 21. Mai von Waalhaupten / Buchhof zur Stockbergkapelle. Die Stockbergkapelle ist immer ein lohnendes Ausflugsziel, weil dort geistige Einkehr mit einem stillen Gebet und kulinarische Einkehr für den Körper verbunden werden kann. Die Wanderung verlief über die halbe Distanz durch den schön bewaldeten schattigen Lechsberg.

 

Wanderung bei der Stockbergkapelle

 

In Buchhof befindet sich eine modern geführte Hühnerfarm, die besichtigt werden konnte. Die Besitzer dieser Farm gaben der Wandergruppe einen umfassenden Einblick über Haltung, Fütterung und Pflege von Legehennen. So war auch dieser Wandertag wieder ein gelungener Ausflug mit Wissenswertem, mit körperlicher Fitness, und mit unterhaltsamer Gestaltung.

 

Josef Währinger

 

 

Die Teilnehmer/innen an der Senioren-Freizeit im Juni in Nößlach (Wipptal) konnten vor Ort zwei Mal mit Führer/in wandern. Aber zunächst: wo ist denn das Wipptal ? Das Stubaital kennen viele; es zweigt vom Wipptal kurz oberhalb von Innsbruck ab.

 

Pferd mit Aussicht ins Wipptal

 

Das Wipptal führt von Innsbruck über den Brennerpass bis Sterzing und weiter nach Süden bis Franzensfeste. Sterzing hieß in der Römerzeit Vipitenum (= mitten im Wald), was dann im Volksmund zu Wipptal wurde.

 

Pferd mit Seilbahn und Schneekanone

 

Am 15. Juni fuhren die Teilnehmer/innen unter der Leitung der neuen Wanderführerin Käthe nach Matrei / Mühlbachl ein Stück weit zur Wallfahrtskirche Maria Waldrast hinauf. Während die „größere Hälfte“ bis zur Ochsenalm fuhr und von dort zur Kirche wanderte, stieg die „kleinere Hälfte“ schon vorher aus und lief erst den Quellenweg und dann den Schöpfungsweg zur Kirche hinauf. Käthe konnte sehr viel erklären, von den Pflanzen übers Klima bis zur Geologie, weshalb die Wanderung auch etwas länger dauerte als sonst üblich. So erfuhren wir z.B., dass das Weltklima zur Römerzeit 3°C wärmer war als heute und dass die Gletscher, die jetzt in den Alpen abschmelzen, erst nach dem Jahr 1000 entstanden sind. Am Schöpfungsweg gab es dann noch einen Kraftplatz, den die Gruppe auch in einer kleinen Pause ausprobierte.

 

Wanderung im Schmirntal

 

Am 17. Juni fuhren die Teilnehmer/innen unter der Leitung unseres Wanderführers Roland zunächst ins Schmirntal (auch ein Seitental vom Wipptal). In einer ca. 1-stündigen Wanderung liefen die Teilnehmer/innen zunächst einen Panoramaweg ins Schmirntal hinein.

 

Aussicht nach Westen zu den Tribulaunen

 

Die eifrigsten Wanderer ließen es sich nicht nehmen, dann noch einen Abstecher zur Wallfahrtskapelle „Kalte Herberge“ zu machen, die gerade restauriert wird.

 

Bildstock bei der Wallfahrtskapelle

 

Nach dem Abstieg ins Tal gab es eine verdiente Einkehr im Gasthaus Olpererblick; der Olperer war auch diesmal nicht zu sehen, aber dafür der Fußstein und die Schoberspitzen.

 

An zwei Abenden gab es auch Alpenglühen:

 

 

 


Wolfgang Pfisterer

 

 

Wanderung nach Liebenthann am 25.6.

 

Sommerfest bei Kießlings in Welden am 24. Juli: Linde und Rainer Kießling hatten die Wandergruppe 60+ nach Welden zu ihrer Teichanlage eingeladen. Dieser Einladung folgten wir gerne und so versammelten sich 35 Senioren im „Garten Eden“, um einen erholsamen Nachmittag zu verbringen An dem reich gedeckten Kuchen- und Salatbuffet konnte man ablesen, wie sehr sich die Gäste auf diesen Besuch freuten und mit welcher Hingabe sie auch die Zutaten hergerichtet hatten. Linde ließ die Kaffeemaschine auf Hochtouren laufen, um die durstigen Kehlen zu stillen. Nach dem Genuss der leckeren Kuchen konnte sich jeder noch das kühle Nass aus der Quelle munden lassen.

 

Grillen in Welden

 

Bei der Führung durch die Anlage ging Linde auf unsere Fragen ein und schilderte anschaulich die Aufgaben und Arbeiten, die beim Betrieb einer solchen Zuchtfarm anfallen. Am meisten wollten wir wissen, wie die Fische gefangen und wie sie sortiert werden. Angesichts der bestens gepflegten Anlage konnten wir alle nur staunen, dass sich Rainer und Linde dieser Mammutaufgabe noch stellen.

Rainer ließ es sich nicht nehmen, zur Brotzeit für seine Gäste noch frische Fische zu frittieren. Beim Genuss der Fische und im Hochgefühl des wunderschönen Tages sprudelten die Ideen für eine weitere Nutzung des Anwesens über. Sie waren nicht alle ganz ernst zu nehmen und scheiterten schon in den Ansätzen an der Rollenverteilung. Das war vielleicht ganz gut so, der Lacherfolg bei den Damen war aber überwältigend.

 

Lagerfeuer in Welden

 

Endlich packte Josef seine Quetsche aus und animierte zum Mitsingen. Schließlich versammelten sich alle um das Lagerfeuer und mit einer Flasche Bier in der Hand schmetterten wir noch Burschen- und Wanderlieder in den Nachthimmel.

Es bleibt für mich die Aufgabe, Linde und Rainer im Namen aller Teilnehmer ganz herzlich für die Einladung und den herrlichen Tag zu danken. Gott vergelts.

 

Uschi Reggel beim Rudern auf dem Trimm-Dich-Pfad KF


Text: Erwin Britzger / Fotos: Josef Währinger

 

 

Am 3. September waren wir auf dem Römerturm in Kleinkemnat. In urgemütlicher Runde saßen wir beieinander und fühlten uns für kurze Zeit im Mittelalter.

 

Am 10. September kehrten wir in der Katzbruimühle ein; es waren 28 Teilnehmer anwesend. Auch die alte Mühle konnte besichtigt werden.

 

Am 17. September wanderten wir bei herrlichem Herbstwetter zur Mehlblockalpe. Dort erwartete uns eine Musikantengruppe, welche deftig aufspielte. Wenn nicht einige am selben Tag zum Wertstoffhof gemusst hätten, säßen wir heute noch dort in froher Runde.

In der Mehlblockalpe

 

 

Am 24. September waren wir in der Katzbruimühle; auf dem Weg dahin steht eine Mariengrotte.

   

 Mariengrotte bei der Katzbruimühle

 

 Römerturm

 

Am 1. Oktober waren wir am Römerturm in Aufkirch.  

Der Römerturm bietet eine herrliche Aussicht übers ganze Kirchweihtal bzw. übers Kaltental. 

Er sieht auf dem Foto aus, wie ein Gefängnis. Vielleicht sitzen noch welche von 60+ hinter Gittern?

 

Renaturierung des Hühnerbachs bei Helmishofen

 

Texte und Fotos: Josef Währinger

 

Wanderung am 22. Oktober bei Welden:

Teich mit Seerosen

 

Wanderung in die Teufelsküche nach Landsberg: Das Bild entstand auf dem Rückweg zum Parkplatz in Landsberg, der Lech Richtung Süden.

Am Lech bei der Teufelsküche

 

Texte und Fotos: Josef Währinger

 


Vor Weihnachten waren wir am 4. Dezember 2014 in der Krippenausstellung in Untergermaringen und am 11. Dezember 2014 im Christbaumstadl in Mauerstetten. Alle Teilnehmer der Wandergruppe bedanken sich noch für die herzliche Aufnahme und Bewirtung in der Schule Untergermaringen durch den Gartenbauverein und besonders bei Frau Rager. Die Krippenausstellung in Untergermaringen unter Leitung von Herrn Dröber war wieder ein Höhepunkt und ein schönes Ziel unserer Wanderungen.

 

Krippe im Betreuten Wohnen in Obergermaringen

 

Text: Josef Währinger, Foto: Wolfgang Pfisterer