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Wandern 60+  in 2015

 

 

Das Wandern im Jahr 2015 ist nach den Weihnachtsfeiertagen wieder regelmäßig am Mittwoch angelaufen.

 

Jetzt am 21. Januar  waren wir mit 23 Teilnehmern in Landsberg bei der Krippenausstellung. Die Teilnehmer/innen liefen am westlichen Lechufer entlang nach Landsberg. Die örtlichen Krippenfreunde luden zum 60-jährigen Jubiläum unter dem Motto: “Kommt und schaut, das wahre Licht der Welt” ein. Wir sollten uns ein Bild über das Geheimnisses der “Menschwerdung Gottes” machen. Auch den Landsbergern ist eine sehenswerte, künstlerisch eindrucksvolle Ausstellung gelungen.

 

       

Krippe in Landsberg

Fackelwanderung

 

 

Nach dem gemütlichen und kulinarischen Teil der Wanderung entzündeten einige Teilnehmer ihre mit gebrachten Fackeln an. Die Fackelwanderung zurück am Lech entlang wurde ein zusätzliches Erlebnis.

 

Josef Währinger

 

 

Am 4. Februar wanderten wir von Lindenberg der Gennach entlang nach Buchloe. Im Café Morizz, ein sehr interessantes und außergewöhnliches Lokal, genossen wir dann den verdienten Kaffee und Kuchen.


Im Café Morizz

 

Die Wandergruppe war am 11. Februar in Schwangau bei der Wildtierfütterung.

 


 

Wildtierfütterung

 

Einige haben von Brunnen aus dorthin eine Schlittenfahrt gemacht, der Rest ist gewandert. Wolfgang Schweiger berichtete vor Ort Wissenswertes über das Verhalten und das Leben des Rotwildes. Schon beim letzten Besuch nahmen wir uns vor, nur bei schönen winterlichen Verhältnissen dort hin zu fahren und dann auch mit den Pferdeschlitten mit zu fahren.

 


Schlittenfahrt

 

All diese Träume wurden diesmal wahr. Es war ein tolles Erlebnis.

 

Aussicht bei Schwangau

 

Josef Währinger

 

 

Am 11. März waren wir am Lech in Denklingen zum Wandern.

Am 18. März wanderten wir dem Hühnerbach entlang nach Rettenbach zur Weichberghalle.

 

An der Weichberghalle in Rettenbach


Am 25. März waren wir im Alpenblick an der Moosmangwiese in Kaufbeuren.

 

 

Am 15. April war eine Wanderung auf dem Naturlehrpfad um den Bad Wörishofer Stausee mit Besichtigung der dortigen Fischtreppe.

Elektrizität für rund 5000 Privatpersonen leistet das Wasserkraftwerk Bad-Wörishofen. Energie setzt sich frei, weil Wasser ca. 9 Meter tief durch zwei Turbinen stürzt. Eine hohe Barriere für Wassertiere. Damit sie diese Hürde umschwimmen können, strömt der Fischpass hier seit 2011 ums Stauwehr herum. Nahezu alle Staustufen der Wertach sind jetzt für die Fische zum Laichen überwindbar geworden. Die Wertach hat keine Quelle, sie entsteht durch den Zusammenfluss zweier Bäche ( Eggbach und Kaltenbrunnenbach ) in der Nähe des Ortes Wertach. Ihre Gesamtlänge beträgt ca. 140 km.

 

Wandern am Stausee von Bad Wörishofen

 

Um den Stausee in Bad-Wörishofen ist ein gut ausgezeichneter Lehrpfad entstanden. Der Auwald und der ganze Uferbereich ist die Heimat für viele Wassertiere, Fischen und Vögeln von Wertach bis Göggingen geworden. Die Wandergruppe 60+ hat sich dieses Teilstück erwandert und verinnerlicht. Ein schönes Erlebnis.

 

Josef Währinger

 

 
Südsee und Allgäu, ein Widerspruch in sich? – Gibt es so etwas ? Aus der Luft gegriffen ? Nein !

Am 22. April führte die Wandergruppe nicht wie üblich eine 45-minütige Wanderung nach Liebenthann zwischen Obergünzburg und Ronsberg durch, sondern fügte wieder einmal eine „gefürchtete Schikane“ ein. Die Wandergruppe machte in Obergünzburg einen Umweg mit dem Schiff über die Südsee. Gemeint ist der Besuch des Südseemuseums in Obergünzburg!
 

Die 26 Teilnehmer an der Führung tauchen in das Erdinnere ein, durchqueren den Erdkern, verschwinden im Marianen Graben, der tiefsten Stelle der Erde, und tauchen in der Südsee am anderen Ende der Welt wieder auf. Feurige Wellen zeigen an, dass das Südseegebiet ein ständiger „Unruheherd“ ist. Hier trifft Magma auf Wasser und neues Land bildet sich, wie es seit Jahrmillionen auf unserer Erde geschieht. Vulkane entstehen und wenn sie die Wasseroberfläche erreichen, formen sich neue Inseln. Dann erreichen wir die Wasseroberfläche der Südsee.

 

 

 

Südseemuseum in Obergünzburg

 

Der Klang von Schlitztrommeln ruft uns zu: „Die Insulaner erwarten uns !“ Nach einen 45-minütigem Aufenthalt dort im blauen Meer bei Palmen, Ureinwohnern viel Sonne und insulanischem Brauchtum ging die virtuelle Phantasiereise wieder zurück ins Allgäu.

 

 

   

 

Obergünzburg mit seinen grünen Wiesen, seiner Viehzucht, seiner ländlichen, für uns gewohnten Umgebung, Liebenthann, die Mühle und die Teufelsküche erwarteten uns. “Ein Schwabe im siebten Himmel…!“ In Liebenthann kam dann noch ein Scheich vorbei, er wunderte sich über die Bräuche im Schwabenland. Alle Frauen ohne Burka, ohne Tschador, kein Islam, kein Tschihad... Die Strafen sind gewaltig.

 

 

Kapitän Karl Nauers, ein gebürtiger Obergünzburger und Ehrenbürger, hat seine Südsee-Sammlung der Marktgemeinde geschenkt mit der Auflage diese den Bürgern des Allgäus zu präsentieren. Es war deshalb für die Gemeinde Verpflichtung, sein Vermächtnis zu erfüllen. Beides sind lohnenswerte Ziele für sinnvolle Ausflüge, besonders aber für die Wandergruppe 60+ aus Germaringen.

 

 


Josef Währinger


 

Am 29. April war eine Frühjahrs-Wanderung von Immenhofen nach Ruderatshofen zur Kirnachstube. Dort kehrten wir ein und genossen die gesellige Runde.

 

Josef Währinger

 

  

  

Zurück von der Katzbruimühle am 22. Juli

 

 

 

 

 

Wanderung nach Speiden und Schlossbräu

 

 

  

Fahrt nach Hopferau – Speiden  und Schlossbräu

Nostalgisch reisen, den Alltag hinter sich lassen und etwas für eine aktive Erholung tun, das war das Ziel des Wanderausflugs am 29. Juli.

Die 18 Personen starke Wandergruppe 60+ fuhr zuerst mit der Deutschen Bundesbahn mit 50 % Ermäßigung nach Hopferau. Sozusagen auf der kleinen Bimmelbahn mit der großen Eisenbahn! Das Auto haben sie zu Hause gelassen. Erfahrungen, die man sonst nicht macht!Man fühlte sich an die Kindheit erinnert, es hat Seltenheitswert und man kann in Ruhe aus dem Fenster gucken, ohne den Verkehr zu beachten. Ab Hopferau gings dann zu Fuß weiter über sanfte Hügel und schönen Blick in die Berge. Das Wetter trug eine etwas schwermütige Stimmung in unsere Herzen. Die Berge waren dunkel aber klar zu sehen. Die Wolken hielten den Regen noch fest. Trocken erreichten wir die Schlossbrauerei. Ausgehungert, durstig und er-schöpft vom Bestaunen unserer schönen Heimat hat sich die Wandergruppe mit einer deftigen Mahlzeit erholt und gestärkt. Ein Besuch in der Maria-Hilf-Kirche durfte zum Dank an den schönen Tag nicht fehlen. In Hopferau am Bahnhof vor der Abfahrt nach Hause wurde die Gruppe dann doch noch mit einem kräftigen Regenguss nach Kaufbeuren verabschiedet. Auch ein solches Erlebnis bereichert das Leben.

 

 

 

Auf dem Weg in den Rehwinkel am 5. August

 

 

 

 

Picknick im Freien

 

Am 26. August trafen sich 24 Teilnehmer der Wandergruppe 60+ in Hinterhartenthal um 13.30 Uhr zu einem Picknick im Freien. Genuss unter freiem Himmel in der Natur unter Kastanienbäumen bei herrlichem Wetter! Eine richtig zünftige Fete mitten im Wald sollte es werden. Und das war es

auch, denn es kam ein Scheich vorbei und berichtete über das Leben im Islam. Organisiert wurde diese Veranstaltung von den Senioren selbst. Fast jeder brachte etwas Kulinarisches mit. Es gab Kaffee und eine große Auswahl an Kuchen. Danach durfte die eigentliche Wanderung, der

 

  

Picknick in Hinterhartenthal

Verdauungsspaziergang nicht fehlen. Die Truppe wanderte zum Wassertreten an den Wörthbach. Schon Sebastian Kneipp fand heraus, dass Wechselbäder für die Füße gesund sind. Nach der Rückkehr nach Hartenthal gab es noch eine deftige Brotzeit mit Nürnberger Bratwürsten und Wurstsalat. Hinterhartenthal gibt es eigentlich nicht mehr. Im 16. Jahrhundert waren dort 3 Bauern-häuser, sie sind im Laufe der Zeit verwaist und eingefallen. Heute zeugen von dieser Zeit nur noch 2 Zisternen, die von der Stadt Wörishofen

 

wieder aufgebaut wurden.

Alles in allem eine super Idee, die alle liebend gerne wiederholen würden. Ein großer Dank geht an alle, die zu diesem Erlebnis einen Beitrag geleistet haben.

 

Josef Währinger

 

 

    

Geburtstagsfeier von Linde Kießling in Waalhaupten nach einer Wanderung vom Lechsberg nach Waalhaupten am 23. September