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Wendelins-Kirche in Obergermaringen

- Renovierung 2016 / 2017 -  

 

Wendelins-Kirche im März 2017

Neue Bilder von der Kirche sollen einen Eindruck von der Baustelle geben und zeigen, wie es vorangeht.

Das Dach ist gedeckt

Gerüst auf der Nordseite

Der Dachdecker in Aktion

Gerüst außen am Chor

Gerüst innen im Schiff

Wendelins-Bild hinter dem Gerüst

Seitenaltar rechts vorne und 2. Wendelinsbild

Utensilien der Zimmerer

Da das Gerüst im Chor schon abgebaut ist, kann man das letzte Wendelinsbild in voller Größe anschauen. Im Hintergrund in der Mitte sind die Wendelins-Kirche und dahinter der Georgiberg dargestellt, rechts die Michaels-Kirche und ganz rechts der Schlot der Ziegelei.

Letztes Wendelins-Bild

Detail: Wendelins-Kirche mit Georgiberg im Hintergrund

Detail: Michaels-Kirche und rechts der Schlot der Ziegelei

Text + Fotos: Wolfgang Pfisterer

 

Wendelins-Kirche im Februar 2017

 

St. Wendelin ohne Dachziegel
 

Dachdecker auf St. Wendelin


Reparaturen im Dachstuhl

 

Die Bilder von der Kirche sollen den Bürgern zeigen, dass es mit der Wendelinskirche vorangeht. Außerdem soll

gezeigt werden, dass die Gelder der Geschwister-Fuchs-Stiftung und die Spenden aller Firmen und Bürger aus

Germaringen und Umgebung gut angelegt sind.

 

Text + Fotos: Josef Währinger

 

 

 

Wendelins-Kirche im April 2016

Die Wendelinskirche ist jetzt schon eingerüstet – die Sanierung hat begonnen !

Wendelins-Kirche, aussen eingerüstet

Wendelins-Kirche, innen eingerüstet

Wendelins-Kirche von Osten im Schnee

Fotos: Wolfgang Pfisterer

 

Wendelins-Kirche im März 2016:

Beim Frühstück am 22. März erläuterte Josef Währinger die Notwendigkeit der Sanierung und Restaurierung der Wendelins-Kirche. Anhand von Folien aus dem Gutachten der Architekten konnte er viele Probleme aufzeigen. Mit seinen eigenen Fotos hat er die besondere Schönheit und Bedeutung unserer Kirche dargestellt. Im folgenden wird eine Zusammenfassung des Vortrags wiedergegeben.

Wendelins-Kirche, gemalt von Linde Kießling

Christus als Guter Hirte

Historische Übersicht:

Erbauung der Kirche ..............................................……….…………1697Konsekration ( in den Dienst Gottes stellen ) ……………………1704

Sakristeianbau und Chorerhöhung um 15 Schuh ( 4,50m ) …...1726

Neueindeckung der Zwiebeltürme, 1. Orgel ……...………………1749

1. Renovierung: durch Pfarrer Seitz ( fast 150 Jahre später ),

  Ausstattung der Kirche: Malerei Futterknecht Kaufbeuren,

  Zweiter Orgelbau durch die Fa. Hindelang Ebenhofen ..........…1894 / 97

2. Renovierung: Pfarrer Ludwig Lutz …....................…………....…1968 bis 1970

Regenrinne - Erneuerung .…...................................………………..1984

Heizungseinbau …...............................................................................1968 (?)

Heizungsreparatur .…................................................……..…………1990

Generalüberholung Orgel, Westseite Anstrich, Dachreparatur ..1993

Totale Außeninstandsetzung,

  neue Glocke „Waltraud“ unter Pfarrer Wilhelm Tome..................1998

Reparatur der Türme und des Glockenstuhls ...…………..…...…1998

St. Wendelin legt sich ein neues Gewand an ( 300 Jahr-Feier ) .1999

Kiesbett und Mauer ausbessern ( vor 15 Jahren ) ….…...……….2001

3. Renovierung: Pfarrer Dr. Joachim Gaida mit

  Orgelüberholung und Heizungsneuinstallation (?)......….......…. Juni 2016

 

Speisung der 5000 

Probleme bei der Sanierung:

  • Wasserschäden an der Außenwand

  • fäulnissgeschädigte Hölzer im Dachstuhl

  • die beiden Zwiebeltürme sind nicht zugfest im Turmmauerwerk verankert

  • mehrere Deckenbalkenauflager in beiden Türmen sind schadhaft bzw. zu kurz

  • der nördliche Unterzug der Empore ist zu schwach dimensioniert

  • zerschnittene Sparren im Chordach zwischen den beiden Türmen → keine definierte Lastabtragung

  • usw.

Im Rahmen der Renovierung ist geplant, die Elektroinstallation auf den neuesten Stand zu bringen ( Leitungen unter Putz legen, Steckdosen ersetzen, eine neue digitale Liedanzeige einbauen, die Strahler auf den Volksaltar ersetzen und neu ausrichten ). Der Sockel der Kirche soll aussen neu angemalt werden, ebenso die Wände innen in der Kirche. Ob die Heizung erneuert und die Orgel überholt wird, ist noch ungewiss.


Innenraum an Ostern

Finanzierungsplan:

Statische Sanierung, Instandsetzung der Gebäudetechnik und der Raumschale

Katholísche Kirchenstiftung                    150.000,00 €

Bistum Augsburg                                      627.000,00 €

Zuschüsse von Dritten (z.T. erst angefragt):

Politische Gemeinde Germaringen         95.000,00 €

Landkreis Ostallgäu                                   10.000,00 €

Bezirk Schwaben                                         15.000,00 €

Bayer. Landesamt für Denkmalpflege       5.000,00 €

Bayer. Landestiftung                                    30.000,00 €

Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung          15.000,00 €

Geschwister Fuchs Stiftung                         3.000,00 €

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Gesamtsumme:                                         950.000,00 €

 

Lateinischer Text am Chorbogen: Ich werde euch alles Gute geben“

Barocke Ausstattung:

Der Stuck ist ein Meisterwerk barocker Handwerkskunst. Sein Charakter weist auf die Wessobrunner Schule hin und lässt Franz Xaver den Älteren und Josef Schmutzer als ausführende Meister vermuten. Die Meister verwendeten weißen Stuck und verwandelten ihn in Arkaden.

Die Deckenbilder im Kirchenschiff weisen auf Brot und Wein hin, also auf das Abendmahl. Ein Teil der Bilder stellt Szenen aus dem alten Testament dar, ein anderer Teil Szenen aus dem neuen Testament. 

Unter dem Abendmahlsbild steht der lateinsche Text „Niemand hat grössere Liebe (...als wer sein Leben gibt für seine Freunde)“. Im Bild daneben ist ein kleiner Engel zu sehen, der die Trauben in der Kelter klein tritt (-> wo ist das Bild eigentlich in der Kirche ?).

Das Abendmahl 

Die Kelter tretender Engel

Text + Fotos: Josef Währinger  /  Zusammenfassung + Foto: Wolfgang Pfisterer